Erlebnis-Blog

30. Mai 2018

Die Schweiz ruft… 27.05. bis 02.06.2018

Kategorien: Balduin, Prinzessin Blubberbauch

27.05.2018

Zuverlässig bewegt sich das Balduinmobil von Bochum über Österreich bis in die Schweiz nach St Gallen… 8 Stunden dauert die Fahrt und in St Gallen herrschen tropische Temperaturen.

Auch im Hotelzimmer ist es warm wie in einer Sauna. Fritzi wischt sich den Schweiß von der Stirn und sagt: „Ich glaub wir sind nicht in die Schweiz gefahren, sondern in die Schweiß!“ Balduin und die Prinzessin kichern. Frau Sogehtdas sagt überraschender Weise: „Ich liebe die Schweiß… Äh Schweiz, das Klima hier ist wie im Regenwald. Herrlich!“

Nach einem Abendbrotsnack geht es schnell ins Bett und gefühlt kurz darauf klingelt um 5.15h schon wieder der Wecker…

Abendessen im kleinen Kreis…

 

28.05.2018

Bazenheid genauer gesagt die Kirchbergschule ist für heute das Ziel zum doppelten Blaumachen für Balduin. Frau Sogehtdas bleibt mit der Prinzessin im Hotel. „Wir machen heute auch blau!“, sagt Frau Sogehtdas. „Kann man auch rosa machen?“, fragt die Prinzessin. „Solange wir weiterschlafen können, ist mir jede Farbe recht.“, gähnt Frau Sogehtdas. „Dann möchte ich pink machen.“, bestimmt Blubberbauch.

Indess sind Balduin und Fritzi bereits auf dem Weg. „Wir haben heute einen ganzen Batzen zu tun in Bazenheid!“, scherzt Balduiin. Fritzi stöhnt ein bisschen als sie alle Sachen aus dem Auto hievt: „Warum haben wir nur immer so viel Kram dabei?“ Kurz darauf werden Fritzi und Balduin fröhlich begrüßt und der Hauswart stellt Stühle und macht was sonst noch so gebraucht wird und das Schleppen ist vergessen. Die Show kann starten!

Die erste Gruppe ist gemütlich klein und ein Junge kommt auf „Blitzzunge“ um die Geschwindigkeit der Chamäleonzunge zu beschreiben. Die Kinder haben Spaß während Balduin blau macht und die Zeit vergeht wie im Flug. Etwas später geht’s weiter mit der 2.Gruppe. Auch hier ist´s lustig… Nach den zwei Lesungen ist Fritzi komplett durchgeschwitzt, draußen ist es weiterhin tropisch von den Temperaturen her, der Raum ist verglast und die Sonne scheint darauf…vielleicht sind Balduin und Fritzi sogar ein bisschen gewachsen…

Hinter dem Schulhaus wohnt im hübschen schweizer Holzhäusli die schweizer Heidi (hihi)

 

Auf dem Rückweg haben Balduin und Fritzi noch viele schöne Aussichten:

„Schön ist es in der Schweiz zu sein, spricht das Chamäleon zu dem Stachelschwein…“(frei nach Roy Black)

 

Wie das Wetter wohl wird?

 

Die Alpen!

 

Nachmittags wird „Bubu“ gemacht und danach ist noch Zeit für einen kurzen Spaziergang. Da entdeckt Balduin das:

    Der eine sah grün, der andere sieht rot…und Balduin macht blau!

 

Um 18h geht Fritzi heute zum Stammtisch, wo sie alle anderen Autoren trifft, die in dieser Woche in St. Gallen Lesungen machen. Das ist immer schön und spannend.

Für die anderen heißt es schon bald „Gute Nacht“ aber zunächst liest Frau Sogehtdas den anderen noch aus dem Räuber Hotzenplotz vor.

Vielen Dank an die Kirchbergschule in Bazenheid, insbesondere Dank an Frau Müller und ihr Team sowie an den Hauswart und ganz allgemein Dank an die schöne Schweiz für einen angenehmen ersten Tag.

 

29.05.2018

Um 6.45h startet das Balduinmobil Richtung Frauenfeld zum Schulhaus Schollenholz. Balduin sieht rot steht auf dem Programm. „Heute ist es zum Glück etwas abgekühlt…gestern war die Schweiß wirklich schweiztreibend…“, sagt Fritzi im Auto. Balduin kichert: „Falschrum!“ „Was?“, fragt Fritzi. „Du hast hast gesagt die Schweiß war schweiztreibend!“, lacht Balduin. Jetzt lacht Fritzi auch und sagt:“Hoppla natürlich andersherum.“

Als Balduin und Fritzi um kurz nach 7.30h in Frauenfeld ankommen ist die Freude spürbar groß. Die beiden wurden erwartet und drei Lehrerinnen helfen wo sie nur können, beim Parkplatz finden, beim Tragen und beim Raum einrichten. Fritzi bekommt sofort einen Tee und Wasser und ist ganz beseelt über so viel Unterstützung.

An diesem Vormittag sieht Balduin zweimal rot und die Kinder haben sehr viel Spaß dabei… Sie lachen laut und fröhlich, wissen ganz viel über Chamäleons und haben Mitgefühl mit Balduin.

Die Kinder haben nach den Lesungsshows sogar noch eine Überraschung für Fritzi und für Balduin. Balduin erhält Fridolin, gebastelt und von drei verschiedenen Kindern. Die Kinder lesen nämlich gerade die Geschichte von Fridolin. Balduin freut sich sehr.

Fridolin für Balduin

Für Fritzi waren die Kinder ebenfalls kreativ. Mit Worten… Sie haben überlegt, was sich hinter dem Namen Fritzi Bender für Wörter verbergen, die zu Fritzi (und ihrer Lesungsshow) passen…

GROßARTIG!!!!!

Was bedeutet Fritzi Bender in den Augen der Kinder… F steht für…R steht für…I steht für…?!?

 

Und schon wieder ist Fritzi ganz berührt, was für ein schöner Tag! Vielen vielen Dank an das Schulhaus Schollenholz und an Frau Biasco und Ihr Team für die herzliche und kreative Rundumbetreuung – sowie die drei Bilder von den Lesungen!

 

30.05.2018

Die Sonne lässt sich nicht lumpen und scheint weiter mit voller Energie… ein Glück war die Nacht recht kühl und so ist Fritzi trotzdem entspannt aufgewacht heute Morgen, ebenso wie Balduin, Frau Sogehtdas und Prinzessin Blubberbauch. Alle haben prima Laune. Frau Sogehtdas möchte heute ein bisschen einkaufen gehen und so kommt die Prinzessin kurzerhand mit zu den Lesungsshows vom Balduin. Auf dem Plan steht das Schulhaus Bachfeld in Goldach. „Klingt prima!“, findet Balduin. „Wo Gold im Namen ist, da sind die Menschen bestimmt auch goldig!“, überlegt er weiter. „Ohja“, freut sich die Prinzessin, „Vielleicht ist Goldach ein Königreich mit einem Goldschatz.“

Und irgendwie haben beide ohne es zu wissen recht…

Herr Gächter steht schon auf dem Parkplatz und empfängt Fritzi goldig äh herzlich. Ohne mit der Wimper zu zucken schnappt er sich fast alle Sachen, die hochgetragen werden müssen und kurz darauf stehen sie auch schon im Schulzimmer, wo die Lesungsshows stattfinden werden. Herr Gächter ist sehr nett -aber wirklich alle Lehrer sind hier freundlich und offen. Das Einrichten klappt prima, so kann es ausnahmsweise ein bisschen früher losgehen mit der ersten Lesungsshow und am Ende blebt auch noch Zeit für die Autogrammstunde. Balduin macht blau und den Kindern gefällt´s.

Auch im Lehrerzimmer zwischen den Lesungsshows wird Fritzi interessiert, offen und neugierig willkommen geheißen, es herrscht könnte man sagen eine „goldige Athmosphäre“.

Dann sieht Balduin rot und die Kinder sind aufmerksam dabei.

Beim Blick aus dem Fenster entdecken Fritzi, Balduin und die Prinzessin dann den Schatz…. Goldach liegt direkt am Wasser… Das Wasser leuchtet golden in der Sonne.

„Lass uns dort hinfahren…bitte, bitte, bitte!“, bettelt die Prinzessin. Fritzi findet die Idee prima und Balduin ebenfalls und nachdem Herr Gächter formvollendet Fritzis Sachen zum Auto gebracht hat und Fritzi sich herzlichst bedankt hat – ebenso auch wie Herr Gächter – geht es zum „goldenen Wasser“.

Am goldig schimmerndem Wasser!

 

Was ist das eigentlich für ein Gewässer?!? Der Balduin und die Prinzessin haben einen kurzen Rätselfilm für Euch gemacht

Rätselfilmchen

Das war ein wunderschöner Tag, vielen Dank an Herrn Gächter und sein Team der Grundschule in Goldach diesen goldwerten Vormittag!

 

31.05.2018

Heute ist die Prinzessin Blubberbauch dran… die dritten Klassen der Kirchbergschule in Bazenheid warten gespannt auf Fritzis Lesungsshow. Nachdem am Montag die ersten Klassen den Balduin kennengelernt haben, dürfen heute die dritten Klassen die Prinzessin Blubberbauch treffen.

Es ist auch immer schön, wenn man weiß wo man hinmuss… und so ist Fritzi absolut pünktlich und bester Laune.

Zweimal geht’s heute ums Pupsen und um Blubberbäuche – die Drittklässler haben viel Spaß und wissen auch sehr viel.

Am Besten gefällt ihnen allerdings die Prinzessin Blubberbauch höchstselbst, die auf ihre ganz spezielle Art bezaubern kann… es ist gar nicht so einfach, sich von ihr zu lösen (das weiß auch Fritzi ganz genau).

Nachmittags machen alle gemeinsam einen Ausflug nach St Georgen auf den Berg – was für eine wunderschöne Aussicht auf St Gallen und dann sind da auch noch die drei kleinen Gletscherweieren, die als Badeseen genutzt werden.

Sogar Wald auf dem Berg in St Georgen

Großartiger Ausflug zu den drei Weieren!

 

Ein rundum wundervoller Tag – allen Kindern und Lehrern aus der Kirchbergschule den allerherzlichsten Dank und St Gallen und St Georgen ebenfalls Dank dafür, dass sie so außerordentlich pittoresk sind!!!

 

01.06.2018

Am Abend zuvor herrscht noch mächtiges Treiben im Hotelzimmer, alles muss gepackt werden, damit heute auch alles gut klappen kann: Aufstehen 5.15h, Anziehen, Frühstück, Auto bepacken, Auschecken und ab die Post!

Die letzte Station ist die Primarschule in Frasnacht. Freudiger Empfang, nette, offene, interessierte und freundliche Lehrer (auf den Gängen und im Lehrerzimmer), viel Hilfe und Hilfsangebote, tolle Kinder – kurz: schöne Athmosphäre und dann auch noch toll gelegen: fast direkt am See!!!!

Balduin bleibt grün und macht blau – die Kinder, die zum Teil selber noch auf der Bühne abends in der Schule ein Musical präsentieren müssen (toi toi toi!), haben Spaß (ebenso Balduin und Fritzi) und Balduin macht einfach danach noch weiter blau (diesmal aber einfach nur nach Faulenzerart) am Bodensee mit Fritzi und der Prinzessin.

Macht er blau, bleibt er grün, sieht er rot?!? Was ist bloß mit Balduin los?!?

Man könnte auch noch ins Museum gehen….

„Das ist falsch!“, stellt Balduin fest. „Was ist falsch?“, fragt Fritzi. „Saures Museum muss es heißen!“, sagt Balduin. „Ich möchte nicht in ein saures Museum.“, sagt die Prinzessin. „Was stellen die da wohl aus?“, fragt Balduin. „Zitronen?“, überlegt Fritzi. „Nein, das ganze Museum ist bestimmt sauer. Vielleicht wollte es gar nie ein Museum sein.“, sagt die Prinzessin voller Mitgefühl. „Armes Museum.“, pflichtet Frau Sogehtdas der Prinzessin bei.

 

Schwer können sich alle vom Bodensee trennen, aber irgendwie möchte man (Fritzi!) ja auch nach Hause.

Fritzi möchte außerdem noch einen kleinen Abstecher nach Heidelberg machen zum Abendessen und so wird es wirklich Zeit aufzubrechen. Das Schicksal (und das Navi) meint es aber gut mit Fritzi und ihrer Puppencombo, denn anstatt auf die Autobahn, geht es fast 1h den Bodensee entlang mit sagenhaften Panoramablicken. Erst in Konstanz geht es über die Grenze nach Deutschland und jetzt liegt auch der Bodensee wirklich hinter ihnen.

In Heidelberg gibt es lecker Abendessen und in Darmstadt anstatt ein Zimmer im Ibis Budget Hotel sogar ein Upgrade ins Ibis Hotel, weil das Budget ausgebucht ist. Fritzi freut sich über mehr Platz aber Balduin und die Prinzessin schimpfen: „Kein Hochbett, das ist blöööööd!“ Es wird dann aber doch schnell gemütlich, denn alle sind megamüde und schlafen schnell ein, Hochbett hin oder her.

Abendessen im vegetarischen Restaurant RED Heidelberg!

 

Ein traumhafter letzter Tag in der Schweiz. Vielen Dank an Frau Hensel und Frau Hollenstein, ihrem Team und den Kindern aus der Primarschule Frasnacht für die fürsorgliche Betreuung, das Interesse, die Hilfe und die schönen Bilder!

 

02.06.2018

Endlich wieder zu Hause! Und trotzdem vermissen alle bereits die Schweiz! Also bis zum nächsten Mal!!! Und:

DANKE!!!!

Kinderstimmen